Seeräuber......


Ich liebte es, die Erschütterungen des Schiffes in den Planken unter mir zu spüren. Die Frische der See umgarnte mich und ich glaubte, dass es ein guter Tag werden würde. Das Handwerk des Seemannes hatte ich in jungen Jahren bei der englischen Marine erlernt. In der Südsee, in einem dreckigen Hafen, lernte ich damals Lola kennen. Attraktiv, vollbusig und schön war sie, obschon sie sicherlich doppelt so alt war wie ich. Sie versprach mir jedenfalls Ruhm und Reichtum! Und als junger Mann, ich war damals gerade zwanzig, sprach mich dies ungemein an. Über Nacht begab ich mich auf ihr Schiff und verliess somit unehrenhaft die Marine. Nicht nur das! Nach einer Woche verbrachte ich die erste Nacht in Lolas Bett und saugte an ihren mächtigen Möpsen. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde mir vollständig klar, dass die schöne Lola ein Schiff voller Piraten befehligte und ich war nun einer von ihnen. Die Männer waren ihr übrigens treu ergeben und führten ihre Befehle stets aus! Sie widerum verteilte die Beuteanteile gerecht und liess manch einen aus der Mannschaft in ihr Schlafgemach kommen. Lola war unersättlich, was Männer anbelangte! Gut fünfzehn Jahre ist dies nun her und mittlerweile befehlige ich mein eigenes Schiff. Die schöne Lola und ihre "Desperado" wurden irgendwann von einer englischen Fregatte aufgebracht und versenkt. Wie durch ein Wunder überlebte ich damals und geriet nicht in Gefangenschaft. Ich blieb jedoch dem Dasein als Pirat der Meere treu.

Mein Schiff trug den Namen Sagora und war ein eher mittelprächtiges Kampfinstrument für einen Piraten. Die Bewaffnung und die Segel liessen nur Angriffe auf kleine und mittlere Handelsschiffe zu. Das Überleben in der Karibik war schwierig, da es vor Kriegsschiffen nur so wimmelte. Dies lag auch daran, da sich die europäischen Nationen um die Vorherrschaft auf dem neuen Kontinent, Amerika, stritten. Viele Versorgungsschiffe steuerten so durch unsere "Fanggebiete". Oft wurden sie aber von Kriegsschiffen begleitet, welche schnell und stark bewaffnet waren. Dafür kannten wir alle Schlupfwinkel in diesem Seegebiet und konnte so einige male entkommen.

An diesem Tag schien die Sonne strahlend am Himmel, wobei sich am Horizont starke Bewölkung abzeichnete. Wir hatten am Tag zuvor ein englisches Handelsschiff aufgebracht und fette Beute gemacht. Es galt sich nun von dem Ort des Geschehens zu entfernen. Mittags hatte sich der Himmel schon merklich verfinstert und der Wind hatte zugenommen. Nachmittags nahm diese Wetterlage weiter zu und am Abend tobte ein Unwetter, wie ich es nie zuvor erlebt hatte. Wir kämpften um unser Überleben, denn mir war keine Möglichkeit der Zuflucht in näherer Umgebung bekannt. Die See zeigte uns ihr hässliches und gefährliches Gesicht. Sie schäumte, brodelte und wogte und warf die Sagora wie einen Spielball hin und her. Wellen von über zehn Meter Höhe brachen über uns her und der Sturm knickte einen der Masten ab, als ob es ein Streichholz wäre. Ich hatte mich am Ruder angebunden und versuchte, gemeinsam mit dem 1. Steuermann, das Schiff jeweils in die Wellen zu drehen. Ich weiss nur noch, dass es irgendwann um mich herum dunkel wurde. Ein heftiger Schlag auf den Kopf liess mich zu Boden gehen und mir schwanden die Sinne.

Als ich erwachte fühlte ich mich elend und mir war kalt. In Anbetracht dessen, dass die Sonne schien, war dieses frieren sicherlich ein eigenartiger Umstand. Ich lag im Sand und um mich herum vernahm ich das leise Plätschern und Rauschen der Wellen. Zunächst nahm ich an, dass ich mich im Paradies befinden würde. Diese Ansicht verwarf ich jedoch recht schnell, nachdem ich einen leichten Stoss in die rechte Seite erhalten hatte. Selbigen ignorierte ich, da ich mich immer noch schwach und elend fühlte. Ich wollte einfach nur schlafen, doch ein weiterer Hieb liess mich aufschauen! Was ich zu Gesicht bekam sorgte bei mir für eine gewisse Verwunderung. Ich war umgeben von Amazonen, eine schöner als die andere. In ihrer Mitte stand ein exotisch wirkender Mann, der einen wenig vertrauensvollen Eindruck auf mich machte. In seiner, für meinen Geschmack, Hässlichkeit hob er sich von den zahlreichen schönen Frauen ab. Schliesslich schwanden mir erneut die Sinne.

Die Insel war wundervoll! Eine Art Paradies, wie ich es vorher noch nie gesehen hatte. Bunte Pflanzen, Seen, Wasserfälle und eine üppige Vegetation. Neben dem Herrscher, jenem unsympathisch wirkenden Gesellen, war ich der einzige Mann.......Ich wurde stets von schönen Frauen umgeben und diese lasen mir jeden Wunsch vom Munde ab. Zudem waren sie stets willig und ich musste mich mächtig anstrengen, um ihnen ausreichend Freude zu verschaffen.

Der Herrscher dieser Insel war übrigens alles andere als diskret. Gut, die Frauen waren schön und trugen nichts als ein kleines Tuch, welches zumeist um ihre Hüften geschlungen war. Er aber nahm sie wann und wo er wollte und sie schienen es zu geniessen. Im kleinen Dorf in dem wir lebten herrschte in jedem Fall oftmals mächtiges Gestöhne und Schreie der Lust erfüllten die Luft!

Nur eine hatte ich nie besessen! Sie war die Prinzessin! Ihre Titten waren mächtig, ihr Körper tadellos und ihr Gesicht wunderhübsch. Sie war mein absoluter Traum und ich wünschte sie mir so sehr. Der Herrscher vernaschte sie am häufigsten und ich beneidete ihn darum! Eines Abends jedoch betrat sie meine Hütte und ich sah sie in ihrer ganzen schönen Nacktheit. Sofort machte sie sich daran mich zu verwöhnen und mich überfiel höchste Erregung, als sich ihr Kopf zwischen meinen Beinen befand. Ich wandte mich hin und her vor Lust und spürte auf einmal einen heftigen Schlag auf der Stirn.

Mit der Hand suchte ich die Umgebung ab, da ich mich zu orientieren versuchte. Schliesslich gelang es mir Licht zu machen und vor mir lag das Buch mit der Aufschrift "Seeräuber im 17. Jahrhundert". Von meiner blauhaarigen Geliebten war nichts zu sehen! Nur meine Freundin sah mich mit einiger Verwunderung an und half mir schliesslich zurück ins Bett. Dort kaum angekommen bemerkte sie an der Ausbeulung meiner Pyjama-Hose, dass ich irgendwie erregt war. Sie lag nackt da und ihre Möpse konnten es durchaus mit der der Prinzessin aufnehmen. Überhaupt: Mit blauen Haaren würde sie dem Antlitz meiner Traumfrau von eben recht nahe kommen.......Schliesslich legte sie das Buch zur Seite auf welches sie einen kurzen Blick warf. Dann zog sie meine Pyjama-Hose herunter und als ihr Kopf zwischen meinen Beinen verschwand meinte sie nur: "Jetzt kümmere ich mich mal um Deinen kleinen Seemann". Ich schloss die Augen, dachte an meine Insel, und entgegnete "Ja, meine scharfe Prinzessin......."