Super Mario aus Italy Part 1


Wir sind beide Mitte 20 und seit etwa einem Jahr glücklich verheiratet. Ich heisse übrigens Peter und meine Frau Petra. Diese Ähnlichkeit der Namen hat schon oft für Erheiterung gesorgt. Man nennt uns auch Pepe wegen der beiden P unserer Vornamen. Ich bin athletisch und treibe viel Sport. Fussball, Krafttraining, Schwimmen und Ski sind meine Leidenschaft. Vom Typ her sehe ich wie ein Südländer aus - dunkle Haare, ein Brusttoupet, Schnäuzer und dunkle Augen. Meine Petra ist optisch das genaue Gegenteil. Sie ist zwar schlank und hat eine wahnsinnige Figur - ihre Haut ist aber helle, ihre Augen blau und ihre Haare sind blond und lang. Wir beide haben eine schöne Wohnung in der Nähe von Köln. Zum einen ist das toll, da wir schnell an unseren Arbeitsplätzen sind. Zum anderen brauchen wir auch nur sehr kurze Zeit, um mit dem Rad oder dem Auto eine Fahrt ins Grüne zu machen.

Mein Job ist weniger aufregend. Ich arbeite als Busfahrer bei einem Kölner Verkehrsbetrieb. Die einzige berufliche Abwechseln besteht darin, dass ich immer wieder auf neue Linien eingeteilt werde. Dr Job meiner Frau ist da vermutlich etwas spannender. Sie ist als Kosmetikerin beschäftigt und verdingt sich ihre Zeit damit täglich zumeist Frauen zu verschönern.

Unser Leben ist insgesamt recht angenehm. Wir sind jung und es fehlt uns an Nichts. Manches mal ist es aber so, dass wir ein wenig etwas aufregendes in unserem Liebesleben vermissen. Man muss dazu sagen, dass wir schon lange (etwa 10 Jahre) zusammen sind und uns von Kind an kennen. Wir sind so etwas wie eine Sandkastenliebe und seit unserer Jugend zusammen.

Grossartige Erfahrung mit anderen Partnern oder Partnerinnen haben wir nicht. Als wir einmal etwa ein halbes Jahr getrennt waren hatten wir jeweils jemand anderen. Im Grunde ist das aber schon die Erfahrung, welche wir anderweitig machen konnten. Es ist durchaus möglich, dass wir an dieser Stelle etwas vermissen.

Unser Leben und insb. unser Liebesleben sollte sich jedoch entscheidend verändern, als ein Kunde das Petras Kosmetikstudio betrat. Vielleicht sollte hierüber aber lieber meine Frau berichten.

Es kommt eher selten vor, dass Männer unser Studio besuchen. Zumeist kommen sie nur um ihre Frauen abzuholen. In diesem Fall, an jenem schönen Sommertag im Juli, war das aber anders. Die Eingangstüre ging auf und ein stattlich wirkender Mann trat ein, der eine gewisse Würde ausstrahlte. Er war gross, schlank und wirkte äusserst elegant. Er trug eine modische graue Hose und dazu ein topmodisches Hemd. Seine Schuhe, seine Uhr, eigentlich war alles an ihm vom feinsten. Der Mann durfte etwa 50 jahre alt sein, denn sein Haar war weitestgehend grau. Ich fand das sehr attraktiv, da seine Haarpracht voll und lockig war.

Mehr durch Zufall war ich an der Reihe ihn zu bedienen, was ich mit einer gewissen Freude und Aufgeregtheit auch tat. Er war Italiener und er sagte mir, dass er tatsächlich eine kosmetische Behandlung wünschte. Hierbei ging es ihm weniger um den Aspekt der Schönheit. Luigi, so hiess er, empfand solch eine Behandlung durch zarte Frauenhände als entspannend. So ganz nachvollziehen konnte ich dies zwar nicht - aber ehrlich gesagt war mir das auch egal.

Luigi sprach recht gut deutsch und er erzählte mir, dass er normalerweise in Rom lebt. Er war Topmanager eines in Köln ansässigen Grossunternehmens und musste für etwa ein halbes Jahr in Folge eines Projektes in der Domstadt verweilen. Er wohnte in einem der besten Hotels in der Stadt und bedauerte lediglich, dass er so wenige Menschen in dieser Stadt kennen würde. Oft sass er wohl abends alleine in seinem Hotelzimmer, was ihn doch zu bedrücken erschien. Ich weiss nicht, wie ich darauf kam, aber ich gab diesem netten Herrn unsere Telefonnummer (allerdings so, dass meine Kolleginnen nichts davon mitbekamen). Wie mein Mann Peter dies finden würde bedachte ich im Moment nicht. Vielleicht kann er ja etwas dazu sagen.

Also, ich fand das schon komisch, als mir Petra abends davon berichtete. Und es war auch wirklich so, dass dieser Luigi am gleichen Abend anrief. Wir luden ihn daraufhin für das nächste Wochenende zu einem Besuch ein, was der mir unbekannte Mann wohl auch dankend annahm (Petra sprach mit ihm). Ich war schon etwas eifersüchtig, da Petra so von ihm schwärmte, gelcihzeitig aber auch gespannt.

Am nächsten Wochende besuchte Luigi uns und Petras Beschreibungen trafen zu. Einen eleganteren Mann hatte ich selten gesehen und vor unsere Türe erst einmal sein Porsche.....Wahnsinn. Wir unterhielten uns recht nett mit ihm und sprachen über die verschiedensten Dinge des Lebens. Die Erzählungen dieses Mannes (welcher ja immerhin doppelt so alt wie wir war) faszinierten uns sehr. Es war fesselnd seinen Berichten über andere Städte und andere Länder zu lauschen. Nach einigen Stunden musste Luigi gehen, da er noch einen Termin hatte. Vorher verabredeten wir uns aber noch. Am nächsten Tag war Sonntag und da es sonnig und heiss war wollten wir gemeinsam an einen in der Nähe befindlichen See fahren. Luigi war begeistert, da er Wasser und Sonne sehr liebte. Petra und ich waren jedenfalls recht aufgeregt, aber vielleicht kann Petra da mehr zu sagen.